Neues Bedarfsermittlungsinstrument B.E.Ni 4.0 startet in Niedersachsen
Pressemitteilung vom 24.02.2026
Das Land Niedersachsen geht einen wichtigen Schritt für mehr Teilhabe und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen:
Ab Februar 2026 wird die neue Version des Bedarfsermittlungsinstruments Niedersachsen, kurz B.E.Ni 4.0, landesweit bereitgestellt.
Mit dieser Weiterentwicklung wird das Verfahren zur Ermittlung des individuellen Unterstützungsbedarfs und zur Planung passender Hilfen deutlich vereinfacht und übersichtlicher gestaltet.
Die Kommunen erhalten die Möglichkeit, die neuen Bögen zunächst freiwillig zu nutzen.
Sozialminister Dr. Andreas Philippi betont: „Mit B.E.Ni 4.0 stellen wir die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt unseres Handelns.
Die neue Version ist ein großer Schritt hin zu mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und einer modernen, bürgernahen Verwaltung.
Damit machen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu dem übergeordneten Ziel einer inklusiven Gesellschaft.
Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit.“
B.E.Ni ist ein zentrales Werkzeug, um gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen ihren individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln und passende Hilfen zu planen.
Der verschlankte Formularsatz B.E.Ni 4.0 ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Menschen mit Behinderungen, Leistungserbringern, Kommunen und dem Land.
Ziel war es, den bürokratischen Aufwand im Verfahren auf das Nötigste zu reduzieren und damit für alle Beteiligten nutzerfreundlicher zu machen.
Die neuen Formulare sind deutlich kürzer und auf das Wesentliche konzentriert.
Das spart Zeit und erleichtert die Anwendung. Es gibt ergänzende Bögen in Einfacher und Leichter Sprache, teilweise mit Piktogrammen, damit alle Leistungsberechtigten, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, aktiv mitwirken können.
Die Zielplanung wurde deutlich reduziert, sodass die Anwendung im Alltag spürbar erleichtert wird.
So können die Unterstützungsziele gemeinsam sinnvoll benannt und festgelegt werden….
